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Allergien

Die Zahl der Menschen, die unter Allergien leiden, hat in den letzten Jahren ständig zugenommen. Als Ursachen gelten unter anderem steigende Belastungen durch Umweltgifte wie Abgase, aber auch Rauchen, Stress und veränderte Ernährungs- und Lebensgewohnheiten.

Allergien werden diagnostiziert durch

  • Epicutantest (Pflastertest bei Kontaktallergien)
  • Pricktest (bei Pollen-, Tierhaar-, Wespen/Bienen- und Hausstauballergien)
  • Intracutantest (ähnlich wie Pricktest, aber empfindlicher)
  • Scratchtest (hauptsächlich bei Anwendung von Medikamenten)
  • Rast-Test (Blutuntersuchung auf Antikörper)

Inhalative Allergien (Heuschnupfen, Asthma) können durch Pollen, Milben, Tierhaare und Schimmelpilze ausgelöst und durch die genannten Testverfahren festgestellt werden.

Bei Urticaria (Nesselsucht) sind oft Nahrungsmittel, Medikamente oder Wespen-/Bienengift die auslösenden Allergene. Der wiederholte Kontakt mit diesen verursachenden Stoffen kann zu einem anaphylaktischen Schock führen.

Die Spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) ist eine der wirksamsten Behandlungsmethoden von Allergien, bei der nicht nur die Symptome, sondern auch die Ursache behandelt wird. Die Hyposensibilisierung ist eine Impftherapie (auch in Tropfen- oder Tablettenform), die in drei aufeinander folgenden Jahren durchgeführt wird, um eine anhaltende Immunisierung zu erreichen. Besonders hoch ist die Erfolgsrate bei Pollen-, Milben-, und Wespengiftallergie.