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Mesotherapie

Fachliche Kompetenz vom Hautarzt

Die Mesotherapie ist ein minimalinvasives Verfahren, bei dem Wirkstoffe mit feinsten Nadeln lokal in das zu behandelnde Hautareal eingebracht werden. Es wird sowohl von Kosmetikssalons als auch von Hautärzten angeboten. Wir legen Wert auf eine kompetente Behandlung unserer Patienten und bieten die Mesotherapie daher in unserem Kosmetikinstitut unter fachärztlicher Betreuung an.

Grundlagen der Mesotherapie

Die Mikroinjektion der Wirkstoffe erfolgt an ganz speziellen, präzise ausgewählten Punkten der Haut. Sowohl die Akupunktur als auch die Neuraltherapie liefern dabei die Grundlage. Zudem wird das Prinzip der Reflexzonenlehre berücksichtigt. Die Wirksamkeit der Mesotherapie basiert somit zum einen auf der punktgenauen Einbringung der Substanzen an den Ort, an dem sie ihre Wirkung entfalten sollen, und zum anderen auf dem stimulierenden Effekt der Nadelung.

Wirkungsweise der Mesotherapie

Wir verwenden bei der Mesotherapie eine Kombination aus schulmedizinischen Medikamenten, naturheilkundlichen Substanzen, homöopathischen Mitteln und Vitaminen. Diese werden für jeden Patienten individuell zusammengestellt. Hierbei profitieren Sie von der langjährigen Expertise, die nur ein Hautarzt bieten kann. Bei fachkundiger Anwendung ergänzen und verstärken sich die Wirkstoffe gegenseitig. Durch diese potenzierte Wirkung und die gezielte örtliche Injektion kommt insgesamt eine vergleichsweise geringe Menge an Wirkstoffen zum Einsatz. Die Mesotherapie ist somit sehr schonend und nebenwirkungsarm.

Die injizierten Wirkstoffe bilden in der Haut ein Depot, aus dem sie sukzessive freigesetzt werden. Ihre Wirkung in den behandelten Hautarealen hält somit länger an. Durch die Nadelung werden die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung der Haut angeregt. Körpereigene entzündungshemmende Stoffe werden freigesetzt und die Abwehrkräfte stimuliert.

Ein großer Vorteil der Mesotherapie ist die Tatsache, dass die Wirkstoffe lokal in die Haut injiziert werden, ohne dass nennenswerte Mengen in die Blutbahn gelangen. Ganz gleich, in welchem Maße bzw. Verhältnis Medikamente, pflanzliche Präparate oder homöopathische Stoffe zum Einsatz kommen - der Körper wird nur in sehr geringem Maße belastet. Ein geschulter Hautarzt verfügt in der Mesotherapie über ein hochwirksames Verfahren mit vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten und geringstem Risiko.

„Wenig, selten und am richtigen Ort.“
Grundprinzip der Mesotherapie

Herkunft

Die Mesotherapie wurde von dem französischen Arzt Dr. med. Pistor entwickelt, der Begriff wurde im Jahr 1958 erstmals erwähnt. Das Verfahren genießt weltweite Anerkennung und wird durch das Netzwerk der nationalen Gesellschaften für Mesotherapie fortlaufend weiterentwickelt. Mitglieder sind Ärzte bzw. Hautärzte und Heilpraktiker.

Der Name der Mesotherapie bezieht sich auf das Mesoderm, das sehr früh in der embryonalen Entwicklung des Menschen als mittleres Keimblatt entsteht. Hieraus entwickeln sich unter anderem Haut und Bindegewebe, also die Bereiche, die bei der Therapie eine Rolle spielen.

Anwendungsgebiete der Mesotherapie

Kleine Falten

Durch die Mesotherapie wird die Neubildung von Kollagen und von sog. elastischen Fasern angeregt. Die Haut wird optisch verjüngt und altersbedingte Fältchen im Gesicht, an Hals und Dekolleté werden reduziert.

Narben

Ebenso eignet sich die Mesotherapie gut zur Behandlung von Narben. Neugebildete Kollagenfasern glätten die Hautstruktur und lassen Narben (z.B. Aknenarben) unauffälliger werden.

Hautstraffung

Eine flächige Anwendung mit geringdosierter Hyaluronsäure und Antioxidantien sorgt für eine straffere Haut und einen frischen, gesunden Teint.

Mimische Falten, hängende Mundwinkel

Mimische Fakten entstehen durch Muskelbewegungen, so z.B. Stirnfalten und Falten an der Augenpartie. Analog zur ausschließlichen Behandlung mit Botox® kann bei der Mesotherapie geringdosiertes Botulinumtoxin in Kombination mit Vitaminen und Antioxidantien zum Einsatz kommen.